Die 4 wichtigsten Wege, der Stille im Alltag mehr Raum zu geben

Stille ist etwas Heiliges. Sie ist ein Teil von uns. Und trotzdem haben wir ein zwiegespaltenes Verhältnis zu ihr: Wir sehnen uns nach Stille, weichen ihr aber gleichzeitig aus.

Wir brauchen Momente der Stille, um uns zu erholen.

Unser Geist braucht eine Auszeit, um wieder klar denken zu können. Der Körper braucht eine Pause, um neue Kraft zu tanken. Permanentes Machen und Tun macht uns regelrecht krank.

Und doch lassen sich die meisten von dem pausenlosen Lärm um sich herum bestimmen. Bildschirme sind eingeschaltet, Telefone klingeln und geben permanent Signaltöne des nicht endenden Nachrichtenstroms ab. Musik schallt in Dauerschleife durch den Raum. Gerade zum Jahresende wird dieser Lärm gefühlt noch lauter.

Es geht aber nicht nur um Lautstärke.

Ständige Aktivität, beharrliche Rastlosigkeit, unaufhörliches Denken und erfolgloses Suchen zählen mit dazu. Viele schauen sich lieber wieder und wieder die gleichen langweiligen Filme an oder suchen nach Ablenkung, anstatt einfach innezuhalten und still zu werden. Davon, Stille zu genießen, ist keine Rede. Eher wirkt dies bedrohlich, denn Stille bedeutet für viele Langeweile.

Für Auszeiten werden Aktiv-Urlaube geplant, mit möglichst viel Aktion und Attraktion. Oder die Freude auf das kommende Wochenende: „Endlich mal so richtig erholen.“  Um dann zwischen Wochenendeinkauf, Party und Hausputz umherzueilen. Erschöpft hört man sich sagen: „Alles wird besser, sobald sich die Dinge beruhigt haben.“ oder „… nachdem ich das hinter mich gebracht habe …“ Du kannst diesen Satz sicherlich selbst zu Ende führen. Nur, wie oft hat dieses Denken wirklich funktioniert?

Ganz im Gegenteil, diese Aufschieberitis belastet noch mehr. Durch sie häufen sich unerfüllte Wünsche an und wichtige Bedürfnisse werden in den Hintergrund gedrückt. Das zehrt Kraft, raubt Energie und knabbert an unsere psychische Gesundheit.

Merke dir Folgendes:

Wenn du dich nach Ruhe und Erholung sehnst und nach Stille, um klar denken zu können, aufzutanken oder dich einfach wieder besser spüren zu können, brauchst du nicht zu warten oder weit zu gehen. Du kannst dich jederzeit in dich selbst zurückziehen, um der Stille in deinem Alltag mehr Raum zu geben.

Sei du selbst, dein eigener Zufluchtsort. Suche dir Momente der Stille.

Im Folgenden zeige ich dir die vier wichtigsten Wege, der Stille in deinem Alltag mehr Raum zu geben:

1.) Werde achtsam

Wenn etwas schiefläuft, du in einen Konflikt verwickelt bist oder mit Unerwartetem konfrontiert wirst, reagiere anders als sonst.

Atme erst einmal tief durch und halte für einen Moment inne. Lass deinen Blick schweifen und lenke deine Aufmerksamkeit auf dein Herz. (Halte zur Unterstützung (wenn es deine Situation erlaubt) eine Hand auf dein Herz). Spüre Lebendigkeit und Liebe in deinem Herzen.

Lass gleichzeitig die Situation in deinen Gedanken so gut es geht los. Reagiere wenn möglich nicht mit Wut, Aggression oder Verzweiflung. Werde achtsam für das Licht in deinem Herzen und gib diesem Licht Raum in dir.

Du musst auf nichts sofort reagieren.

Schenke dir, dem anderen und der Situation einen Moment der Erholung. Lass die Dinge für diesen Augenblick, wie sie sind. Tanke in dieser stillen Pause Kraft und gewinne neue Klarheit. Und jetzt erst gehe den nächsten Schritt und antworte.

2.) Schenke echtes Gehör

Ich finde, wir sollten das Zuhören zu einer Tugend machen. Weil viele die Kunst des Zuhörens verloren haben.
Ich meine nicht einfaches, akustisches Zuhören, sondern wirkliches Zuhören. Also ganz bei dem anderen sein. Sie oder er bekommt deine komplette Aufmerksamkeit.

In der Regel hören wir nur teilweise zu, die Gedanken schweifen ab, wir ziehen viel zu schnell voreilige Schlüsse oder fallen unserem Gesprächspartner ins Wort. In diesen Situationen sind wir dem Gespräch „entschwunden“. Es wird anstrengend für alle Beteiligten.

Wenn wir jemandem wirklich zuhören, eröffnet sich die Dimension der Stille.

Es entsteht ein Raum als wesentlicher Bestandteil des Gesprächs. Du hast die Chance auf die Zwischentöne zu lauschen oder zwischen den Zeilen zu lesen. Die Gespräche werden konstruktiv und erfüllend.

Das gilt natürlich auch für Selbstgespräche. Darum: Höre dir selbst gut zu.

Um damit zu beginnen, dir gut und aufmerksamer zuzuhören, hilft dir Soulful Meditation. Du bekommst ein Gespür für die Sprache deines Herzens.

3.) Sei ehrlich.

Stille konfrontiert dich mit dir selbst und zwingt dich regelrecht dazu, ehrlich zu reflektieren.

Schaue dir die Ursachen deiner Sehnsüchte, Enttäuschungen, Ängste und Unsicherheiten genauer an.
Urteile dabei nicht und bewerte nicht. Sei einfach nur aufrichtig und ehrlich.

Das reicht schon aus, um ruhiger und stiller zu werden.

Deine Ehrlichkeit mit dir selbst schenkt dir die Chance, eine konstruktive, gelassene Sicht auf dich und deine Herausforderungen zu gewinnen.

Also genau diese Ängste und Unsicherheiten zu überwinden.

4.) Entscheide dich für die Liebe.

Über die Stille deiner Liebe offenbart sich dein Selbst, dein Höheres Selbst, deine eigene Göttlichkeit oder wie du es auch nennen möchtest.

Liebe ist somit in unserem Leben Ursprung und Ziel zugleich.

Einerseits brauchst du die Liebe, um das Wesenhafte deiner Seelenkraft wahrnehmen zu können. Indes benötigst du ihre transformierende Kraft. Die transformierende Kraft der Liebe hilft dir, dich so frei zu machen, dass du dich selbst erkennst.

So ist es dir möglich, dich Schritt für Schritt von inneren Hindernissen und Widerständen zu befreien, die dir auf dem Weg in die Stille begegnen. Gleichzeitig entfaltet sich dein kraftvolles, wahrhaftiges Ich.

Die Kraft deiner Liebe kannst du am besten über Meditation entfalten.

Seit mehr als 30 Jahren schule ich mit Soulful Meditation Menschen darin, ihre Liebe zu erkennen und bewusst für ihr Wohlbefinden und für ihre Selbstverwirklichung einzusetzen. Sie erkennen sich, finden Sinn und Wissen über ihren Beitrag in dieser Welt.

Dabei führt der Weg letztlich immer über die Stille.

Weitere Impulse für Stille in deinem Alltag habe ich in meinem Meditations-Adventskalender „Die Kraft der Stille“zusammengestellt.

Insgesamt findest du 24 Impulse, die ich in kurzen Videos erkläre. Dann gehen wir gemeinsam in die Meditation. Insgesamt sind es 24 geführte Meditationen, die dich in die Stille führen und Stille in dir aufbauen. Die Meditationen verlängern sich jeden Tag um eine Minute. So findest du schnell Erholung und baust gleichzeitig eine Meditationsroutine auf. Der Raum der Stille entfaltet sich spürbar und wirkt nachhaltig.

Genieße täglich Momente der Ruhe. Erhalte jeden Tag in dem Meditations-Adventskalender neue Impulse, um Stress abzubauen und erlebe besinnliche Weihnachten. Komme bei dir an und finde dauerhaft Erholung und innere Ruhe.  Sei mit dabei und melde dich an. Hier geht es zum Advents-Kalender.

Ich freue mich auf die gemeinsame Zeit.

Love Kun Ya

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